SolarOps
Ein Bildschirm für alle Solarparks: Erträge klar im Blick, Störungen früh erkennen und Berichte, die sich von selbst erstellen.

- Kunde
- Betreiber von Solarparks an der südlichen Zentralküste Vietnams
- Branche
- Energie
- Leistungen
- Unternehmenssoftware, IT- & Cloud-Services
- Projektdauer
- 24 Wochen
- Jahr
- 2024
Projektüberblick
Leistungsumfang
Der Betreiber verwaltet mehrere Solarparks in verschiedenen Provinzen der südlichen Zentralküste, und an jedem Standort läuft die Monitoring-Software eines anderen Wechselrichterherstellers. Ingenieure mussten sich in mehrere Systeme einloggen, Daten manuell exportieren und Tagesberichte in Tabellen zusammenführen – kleinere Störungen fielen daher oft erst auf, wenn der Tagesertrag bereits eingebrochen war.
SolarOps wurde entwickelt, um sämtliche Betriebsdaten an einem Ort zu bündeln: Erträge nahezu in Echtzeit überwachen, Auffälligkeiten frühzeitig erkennen, regelmäßige Berichte automatisieren und eine Infrastruktur schaffen, die stabil genug ist, um mit jedem neuen Solarpark des Unternehmens mitzuwachsen.
Herausforderungen
Uneinheitliche Datenstandards
Wechselrichter, Einstrahlungssensoren und Zähler verschiedener Hersteller liefern Daten in unterschiedlichen Formaten, Intervallen und Einheiten.
Störanfällige Alarme
Wolken oder Staub lassen den Ertrag natürlich schwanken; mit starren Schwellenwerten würde das Betriebsteam in Fehlalarmen untergehen.
Verbindungen vor Ort
An einigen Standorten ist die Netzverbindung instabil; Daten können stundenlang ausfallen und müssen nach Wiederherstellung der Verbindung vollständig nachgeliefert werden.
Die Lösung von GREEN TECH
GREEN TECH baute eine Datenerfassungsschicht in Python mit eigenen Adaptern für jeden Gerätetyp, die alle Daten vor der Speicherung in PostgreSQL in ein gemeinsames Modell überführt. Statt fester Schwellenwerte vergleicht das System den tatsächlichen Ertrag mit dem aus der gemessenen Einstrahlung berechneten Sollertrag und alarmiert nur bei wirklich auffälligen Abweichungen. Die Datensammler vor Ort verfügen über einen lokalen Puffer, damit bei Verbindungsabbrüchen keine Daten verloren gehen. Alle Dienste sind mit Docker containerisiert und laufen auf Kubernetes mit automatischer Skalierung – zusätzliche Ressourcen werden nur in den Zeitfenstern der Berichtsverarbeitung genutzt.
Wichtigste Funktionen
Solarpark-Karte
Ein Dashboard im Dark Mode zeigt Standort, aktuelle Leistung und Status jedes Solarparks auf einer Karte – ideal für große Bildschirme in der Leitwarte.
Leistungsbasierte Alarme
Erkennt Modulstränge oder Wechselrichter, die unter dem Sollwert arbeiten, und sendet priorisierte Alarme direkt an den zuständigen Ingenieur.
Automatische Betriebsberichte
Tages-, Wochen- und Monatsberichte werden planmäßig erstellt und versendet – mit Ertrag, Systemwirkungsgrad und Ausfallzeiten.
Störungsprotokoll
Jeder Alarm ist mit einem Störungsticket verknüpft, das Verantwortliche, Behebungsdauer und Ursache für spätere Analysen dokumentiert.
Erzielte Ergebnisse
-40 %
Zeit bis zur Störungserkennung
15 Std.
Weniger Berichtsaufwand pro Woche
+2,1 %
Ertrag durch rechtzeitiges Eingreifen
Seit der Einführung sucht das Betriebsteam nicht mehr nach Daten, sondern behebt Probleme, sobald sie auftreten. Neue Solarparks lassen sich allein durch die Konfiguration des passenden Adapters einbinden, ohne die Architektur zu ändern. Die automatisch skalierende Infrastruktur hält die Cloud-Kosten eng am tatsächlichen Bedarf – ein Ansatz, der zur Branche der sauberen Energie passt, in der der Kunde selbst tätig ist.
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